GAME OF THRONES: STAFFEL 6 – „Eidbrecher“ (III)

Jon Snow lebt. Gut. Können wir das nun bitte abhaken und uns wichtigeren Dingen widmen? Aber auch in Game of Thrones Episode drei geht es nicht voran....

ACHTUNG, MASSIVE SPOILER!

Er lebt. Gut. Können wir das nun bitte abhaken und uns wichtigeren Dingen widmen? Zum Beispiel Fragen, ob Hodor wirklich ein menschliches Pferd ist. Oder wann die weißen Wanderer endlich den Thron von Westeros einnehmen? Oder dem hoffentlich unmenschlich grausamen Tod des einzigen Bastards bei Game of Thrones, der auch ein echter „Bastard“ ist? Auch in Episode drei der sechsten Staffel geht es nur schleppend voran. Das spannt nicht nur das Nervenkostüm bis zum Zerbersten, das lässt den Zuschauer auch ein wenig im Kreis drehen. 

 

Oathbreaker“ ist eigentlich nichts anderes als eine mittelalterliche Folge der Familiensaga Denver Clan. Die dritte Folge dieser bislang eher hinkenden sechsten Staffel konzentriert sich voll und ganz auf die Starks: Jon Snow ist wieder da und nicht nur ziemlich sauer auf die doofen Verräter der Nachtwache, es macht auch immer mehr den Anschein, als würde der Lord Commander der Herzen wirklich den Pfad dieser einen großen Theorie einschlagen.

 

Wir hatten gesagt, Du bist um Acht Zuhause!

Zwar sehen wir auch eine junge Stark’sche Bekannte wieder, doch  Rickon Stark ist dank der Hilfe von Osha nicht nur am Leben geblieben, sondern eben auch ein wenig „wilder“ geworden. Was dem jungen Spross von Eddard nur zugute kommen sollte, ist er nun auf die Gastfreundschaft von niemand geringerem als (Lord) Ramsay Bolton angewiesen. Der Bastard unter den Bastarden bringt derweil seine Truppen für die große Schlacht um Winterfell in Stellung. Es schaut also nicht gut aus für den jungen Stark. Und Osha.

Bran und Hodor hängen immer noch beim dreiäugigen Raben rum – und Ein Mädchen ohne Namen ist immer noch The Artist Formerly Known As Sansa. Zumindest der neuerliche Flashback Brans dürfte viele Anhänger der Formel  R+L=J frohlocken lassen.

Die Starks sind also wieder da. Aber so wirklich spüren tut man das noch nicht.

Rickon Stark

Hätte ich das gewusst, wäre ich fortgeblieben…

Achso? Okay. Na dann. Wieso?

Ansonsten bietet das dritte Abenteuer aus Westeros nicht viel Neues. Die Frage, warum die Hafen-Stadt Meereen im größeren Ganzen eine gewichtige Rolle spielen soll, bleibt dem Zuschauer immer noch verborgen. Zumindest bringen Thyrion und Varys etwas Abwechslung in den öden Alltag. Dennoch kann man sich mit dieser Storyline nur bedingt identifizieren. Bislang.

Auch die Spatzen, spatzen immer noch nach Lust und Laune in King’s Landing, aber zumindest hier scheint es sich nun endlich anzubahnen, als würden Jamie und Cercei Lannister bald eine Bombe platzen lassen.

Daenerys ist jetzt wieder eine Pferdefrau und ihre Drachen sind immer noch so öde, wie ein Nachmittag beim Proktologen.

Alles neu. Und doch alles beim alten. Hoffentlich zieht das Spiel um den Thron bald wieder etwas an!

P.S. … Zumindest die Rückkehr eines der schönsten Pärchens Westeros‘ macht Bock auf mehr! Auf gehts Sam…

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FantasyRecap

Dieser freundliche Bursche schreibt sehr schöne Artikel. Weil er selbst sehr schön ist. Und schöne Dinge sehr mag. Und dieses sehr schöne Mag betreibt... Zudem wäre er sehr gerne kein Einhorn, jedoch sehr wohl ein Musketier. Sehr Paul McCartney hat er auch schon Mal getroffen, kam aber sehr viel zu spät...Cocaine is eben a sehr hell of a drug... Sehr am Ende? Er fängt doch erst an, sehr geehrte Bitch. Schreib mir: flo@igittbaby.de
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Auch feini fein