Punk, Punk, Punk, Pogo, Pogo, Pogo, saufen, saufen, saufen und Anarchie schreit das Cover-Artwork des neuen Jennifer Rostock-Albums. Wir haben für euch anhand der einzelnen Tracks überprüft, ob die Berliner um die liebe Jennifer ihr Versprechen mit „Genau in diesem Ton.“ Einhalten können.

 

„Uns gehört die Nacht“

Euch gehören die Chef-Etagen, Sportwagen und Leasingraten. Jennifer Rostock gehört die Nacht.

Wertung: Punk

 

„Irgendwas ist immer“

Jennifers Gesang überschlägt sich zeitweise wie der einer Nina Hagen. Die ist Punk.

Wertung: Punk

 

„Neider machen Leute“

Den Hörer mit Synthie-Gedüdel nerven und vorm Petersdom Regenbogenflaggen hissen.

Wertung: Punk

 

„Hengstin“

Ein Electro-irgendwas Song?

Wertung: Disco = Pogo. Und das ist Dängelengeleng! Bekanntermaßen.

 

„Silikon gegen Sexismus“

Potenziellen Möchtegern-Liebhaber sollen die Jennifer in Ruhe lassen, sonst werden sie umgepogt – und das völlig zurecht!

Wertung: Pogo

 

„Leuchttürme“

Auch wenn der Name anderes impliziert, dies ist ene Punk-Nummer.

Wertung: ist dann wohl Punk

 

„Nicht von hier“

Ein Gruseliges Intro. Vong Gesang her. Dann jedoch folgt angebrachte Kritik an der gruseligen Festung Europa – vong Politik her. Und ein weiteres großes Plus: Es geht auch um Bier!

Wertung: Saufen

 

„Jenga“

In der Schnulz-Nummer fällt bis zum Ende der Turm nicht. Also gar nicht.

Wertung: Igitt, Anarchie!

 

„I Love You But I Chosen Dispo“

Ein schnörkellos kurzer Song mit einem überraschend harten Refrain…. Und zudem wird wieder gesoffen… Und gekifft

Wertung: Kiffen zählt doppel für Saufen (haben wir so entschieden)

 
Jennifer Rostock halten mit „Genau in diesem Ton“ ihr Versprechen: diese Platte ist anarchiches Pogo-Besäufnis und kommt genau zur richtigen Zeit.  Darauf ein dreifaches Oi Oi Oi!