Nein, das hier ist kein Feindbild mehr. Da kann man sich das Maul zerreißen, wie man will, kann auf die Barrikaden gehen, sich aufregen, Gift und Galle spucken und den Niedergang des Intellekts beweinen, weil die Onkelz an vier Tagen am Hockenheimring zum Reichzparteitahg laden. Am Ende muss aber selbst der geneigte Antifa-Glatzenkiller einsehen, dass die Böhse Onkelz ausgedient haben in ihrer Rolle als Skandalrocker und als fauliger Bodensatz einer tiefbraunen Rechtsaußengesellschaft in Bedeutungslosigkeit versunken sind. Sus den einstigen Hitlerjugendlichen ist eine Bande alter Männer geworden, die so wirken, als könnten sie nicht mal mehr allein scheißen gehen. Eine Band, die so aussieht, als würde sie schon müffeln, die schon nach dem Weg zum Kühlschrank eine längere Pause einlegen muss und ohne fremde Hilfe gar nicht mehr aus dem Bett kommt.

 
Jeder Mensch, der diese vier Greise immer noch als Helden anerkennt, hat ja mal eine derart verschobene Wahrnehmung, dass selbst Pegida neidisch werden könnte.
 
Und genau jene 400.000 grenzdebilen Vollsuffharzer, die ihren unehelichen Kindern Geld aus der Sparbüchse geklaut haben, um sich ihre vermeintlichen Helden in voller abgehalfterter Hässlichkeit am Hockenheimring anzuschauen, sind es, die für alles Schlechte in diesem Land verantwortlich sind.

 

Weg mit Pegida und Hools!

Packt diese knappe halbe Million auf einen morschen Flüchtlingskahn, lasst ihn in aller Ruhe durchs Mittelmeer schippern – und Probleme wie Ausländerfeindlichkeit, Fußballgewalt, Pegida-Demos und brennende Flüchtlingsheime lösen sich ganz wie von selbst.
 
Wer so dumm ist, dass er nicht mal sieht, welche Farce, welche absolut unfähige und eingerostete Lachnummer er da anbetet, gibt doch freiwillig alles ab, was ihn als denkendes und fühlendes Wesen ausweist.

 

Schlagerhymnen für Alkoholkranke

Das Geile ist ja auch, dass Böhse Onkelz jetzt schon seit Monaten davon reden, dass sie einen neuen Song spielen wollen. Es scheint aber schwerer zu sein als gedacht, mit eineinhalb Akkorden und einem besoffenen Grölen auf viereinhalb Minuten zu kommen, weshalb man bei Facebook ständig betont, wie herausfordernd so ein neuer Song ja auch ist.
 
Äh, wenn ihr es nicht mal schafft, eine weitere Prollhymne zu schreiben, die der dummgesoffene Pöbel fröhlich mitsummt, wenn er auf Negerhatz geht, was soll das denn dann alles?
 
Seid ihr wirklich so unfähig, dass ihr schon froh seid, wenn ihr die Gitarre richtig haltet und euch die Drumsticks vor lauter Anstrengung nicht aus der Hand fallen?

 

 

„Könnt Ihr auch mehr, als nur Scheiße?“

Gute Musiker wart ihr nie. Gute Songwriter auch nicht. Aber wollt ihr nicht langsam mal einsehen, dass sich euer Erfolg nur auf die Dummheit dieser halben Million stützt, die so hohl ist, dass sie im Wasser nicht untergehen würde? Aber dafür müsstet ihr reflektieren. Und das war ja noch nie so eure Stärke.
 
Darin wiederum weist ihr denkwürdig viel Ähnlichkeit zu euren loyalen Fans, Milchkühen und Regenwürmern auf. Nur die Besten sterben jung? Was bedeutet das denn für euch strammen Ü50-Faltenärsche? Ich würde jetzt ja sagen: denkt man drüber nach.
 
Aber ich bin ja Realist und schweige lieber.