Kein Applaus für Scheiße!
Baby, ich such was!
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Musik-Kritiken

Biffy Clyro – Ellipsis

Biffy Clyro versprühen schon auf Band-Fotos dieses raue Charisma, verpackt in schottisch-sympathischer Nonchalance... Und so klingt auch Ellipsis.

Red Hot Chili Peppers – The Getaway

Das Grinsen wird lückenhafter, die Tattoos faltiger und die Haare sichtbar fettiger. Nein, wir reden hier nicht vom durchschnittlichen ASOS-„Sommer-Sale“-Kunden, sondern von einer zerfurchten Kult-Band, die ihr neues Album vielleicht auch besser zum Sonderpreis verramschen sollte.   Die Red Hot…

Saosin – Along the Shadow

Ich habe mich heute tatsächlich das erste seit sehr langer Zeit mal wieder gefragt, wo meine löchrigen „Schachbrett“-Vans abgeblieben sind. Ja, die in denen man das erste Mal geknutscht, geskatet, gekifft und total versagt hat. Aber: Kein Grund hier ein…

YAK – Alvas Salvation

Wie in einem Drogenrausch fühlt sich, wer sich durch die 13 Songs – na gut, zwei Interludes sind dabei, wer’s braucht... – am Stück wühlt.

Sun Worship – Pale Down

Sun Worship wollen den Virus Menschheit mit Musik ausrotten. Und den Blick richten auf das, was vergessen scheint: Die Sonne. Ihr Gift: „Pale Dawn“.

Samy Deluxe – Berühmte letzte Worte

Der Dynamite Deluxe Hoodie hängt traurig im Schrank, Größe XL. Ja, damals musste ja alles sehr baggy sein. An kalten Wintertagen wird er noch rausgekramt, manchmal darf er Sonntag Mittags mit zum Bäcker. „The Classic Vinyl Files“ fristen ein nicht…

Heino – Arschkarte

Muss man erst mal schaffen: Ohne ein Fünkchen Selbstironie schon mit dem Titel des Albums Arschkarte den Nagel derart auf den Kopf treffen, gell Heino?

OK Kid – Zwei

Mit "Zwei" zeigen OK Kid einer Gesellschaft zwischen brauner Soße, einfältigem Alltag und “Gutmenschentum” den rot lackierten Mittelfinger.

ALI AS – Euphoria

Ali As ist ein Poet. Mit seinen Lines schwingt er den Pinsel und hinterlässt kleine Meisterwerke, die man sich sofort ins Wohnzimmer hängen will.

Moderat – III

Ein wildes Kaugummi-Dragee und ein Raubtier mit aufgestelltem Nackenfell: Das ist nicht die Beschreibung eines LSD-Trips, sondern die Bildsprache von III.

Femme Schmidt – Raw

Raw gestaltet sich zu aufgesetzt dramatisch und ist an jeder zweiten Ecke gefüllt mit abgegriffenen Gesten. Das ist nix, Femme Schmidt.