Heil Vorurteil: Hans Entertainment rafft die Welt – und du nicht!

Hans Entertainment, mehr Fleisch als Mann, predigt er auf seinem YouTube-Kanal Lebensweisheiten, die wir euch heute näher bringen wollen....
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Wir Babys rühmen uns ja vielerorts damit, die Komplexität der Welt in kleinen, fein portionier- und kommentierbaren Portiönchen zu simplifizieren. Sei es an der blutigen Wursttheke des Fleischfachverkäufers umme Ecke, die so lecker nach Verwesung duftet, oder in den interstellaren Galaxien der materiebefreiten Konversationen in der Disse deines Vergraulens gegen sechs Uhr morgens, wenn du so felsenfest stehst wie der Schwanz von Ron Jeremy. Deswegen haben wir für die heutige Vorlesung ein Thema vorbereitet, das du als Life Goals beschreiben könntest, wenn du damals in der ersten Klasse aufgepasst hättest. Denn in diesem Internet, von dem immer alle sprechen, gibt es einen Mann, dessen philosophische Thesen und methodologischen Fähigkeiten in ihrer Mannigfaltigkeit zweifelsohne an Aristoteles, Theodor W. Adorno oder Thomas von Aquin erinnern: Hans Entertainment. Mehr Fleisch als Mann, predigt er auf seinem YouTube-Kanal Lebensweisheiten, die wir euch heute näher bringen wollen.

 

Weil er als einziger Mensch die höchste Form der Askese erreicht hat

Denn Hans Entertainment opfert sich für seine Schäfchen. Und meditiert in Einsamkeit auf einem tiefergelegten Rasenmäher, den er in seiner Breite um Längen schlägt, damit wir Spring Break genießen können. Seine Beweggründe werden, während diese Zeilen in der Mache sind, von einem Team Schweizer Soziologie- und Philosophie-Studenten erforscht.

Als erste Abschätzungen geben sie uns via ISDN-Schaltung in unverständlichem Kauderwelsch seine fundamental kritische Einstellung zum Konsumismus der westlichen Welt durch. Wir legen auf, denn wer will schon mit Neidgenossen sprechen? Doch wir kommen nicht umher, seinen in bester Buddha-Manier gestählten Körper und seine zweifelsohne unerreichte sexuelle Enthaltsamkeit – ob freiwilliger oder unfreiwilliger Natur – zu loben.

Respekt, Hänschen.

 

Weil seine Dehnungsstreifen ein Statement gegen Mobbing sind

Denn der Fleischberg mit dem wasserstoffblonden Sahnehäubchen behandelt alle Menschen gleich. Und stellt damit die läppischen Versuche Dalai Lamas in den Schatten. Hauptsächlich, weil er sich Zeugenaussagen zufolge einmal vor ihn gestellt haben soll, woraufhin der kleine Mann aufgrund panischer Angst vor der aufkeimenden Sonnenfinsternis von seiner Liege im Nirvana aufgesprungen ist und ein gewisser Karl-Heinz sie mit seinem grün-blau gemusterten Handtuch für alle Ewigkeit besetzt hat.

„Es kann einfach ned sein, dass, nur weil man ein bischl anderscht aussieht, geheytät wird.“

Word, Hansi.

 

Denn schließlich gilt: Gleiches Fett für alle. Und so schenken die nach allen Künsten der Kalligraphie geführten Schwangerschaftsstreifen unter Miteinberechnung des Manboob-Manövers der Welt eine Zeile, die in ihrer faktualen Einschlagskraft im Spannungsfeld der normativen Ethik den Einfluss Immanuel Kants mal eben pulverisiert:

 

Weil er die drei Gebote einer gelungenen Nacht vom Berg Sinai empfing… Und dem Volke näherbringt

Denn es trug sich zu, dass HP Baxxter am Berge zu Hans Entertainment wie folgt sprach: „Ich bin Hans Peter, dein Gott, du sollst neben mir nur geile Weiber haben. Du sollst dir geile Leude holen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde machen. Denn ich, dein Herr und Gott, befehle dir, du sollst die Eskalation heiligen. Und jene weisen Worte ritzte er mit vor Burger-Fett triefenden und Ziggi-Nebenwirkungen frierenden Fingern in ein iPhone 6, das die Sinai-Theophonie überlebte und dem Pöbel als Richtschnur in einer Welt voll Ungewissheit dient.

Amen, Hansileinchen.

 

Weil wir seine nächste Predigt gar nicht erwarten können

Und seinem Worte lauschen wie keinem anderen modernen Propheten. Also fick dich, Justin Bieber, und nimm Rihanna doch gleich mit in die Vergessenheit…

Aber nur, wenn sich das Problem nicht von alleine löst, wenn ihr beim nächsten Gala-Dinner das Buffet mit Hans teilen müsst und euer letztes Gramm Körperfett dank dem Hanschen supermassiven schwarzen Loch ohne jegliche bulimische Anstrengung flöten geht.

 

Danke, Hans Entertainment! <3

Themen
Heil Vorurteil

Misanthropie, Ende nie. Der Exil-Wiener musste die Stadt der Raunzer und Grantler verlassen, weil er sie in Sachen Menschenverachtung einfach in den Schatten stellte. Als Kulturpessimist und selbst ernannter Assilant kam der natural born Wortspielgewinner auf einer Festivität zu Stukkert mit den Babys in Kontakt. Sprich: Hasserfüllte Blicke wurden getauscht. Und weil die Welt gut und gerne noch eine Scheibe Dunkelheit vertragen kann, schreibt der Swaganer nun den Sonnenuntergang herbei. Schließlich warten wir ja alle nur aufs Absaufdatum.
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    Auch feini fein