Kein Applaus für Scheiße!
Baby, ich such was!

Pornös: „In the End“ in zwanzig Mal besser als das Original

Dass Linkin Park das audiovisuelle Furunkel am Arsch moderner Rockmusik sind, keine Frage. Dass "In the End" vielleicht sogar noch zu den besten Dudel-Songs dieser Crossover-Großväterchen gehört, steht gar nicht zur Debatte. Dass man aus diesem eigentlich "simplen" Rocksong ein wahres Kunstwerk progressiver Interpretation zaubern kann: labert mich nicht voll!

And you will know us by the Trail of Dead – IX

Es geht um Tod, um Verlust, um Trauer und um tiefe Wunden, in denen die Band absichtlich mit rostigen Messern herumgestochert hat. Hach, sowas mag ich. „Wenn du damit nichts anfangen kannst, bis du nicht menschlich und verdienst es, zu sterben“, sagen sie selbst über ihre neunte Platte. Auch schön: „Diese Übertragung soll dich fertig machen.“ Also, ich hab's verstanden...

IgittBaby ist das schlechteste Kulturmagazin Deutschlands. Es hat groß angefangen und durch kontinuierliche Faulheit jegliche Fan-Base abgebaut. Geschrieben wird durch den musikalischen Morast nicht relevanter Popkultur. Zu den Besuchern von IgittBaby zählen Porno-interessierte, XBox-affine junge Frauen und Männer ohne Bildungsniveau. Für Fragen steht Baby zur Verfügung: hallo@igittbaby.de

Maroon 5 – V

Journalisten sind das verlogenste Drecksvolk von allen: und insbesondere deren weiblicher Flügel. Adam Levine ist nämlich nicht nur ein Sänger, der eigentlich nicht singen kann, auch als "schönster Mann der USA" (wegen seines "Ich bin genau so süß wie ein Labrador Welpe"-Blickes?) und "ganz toller Künstler und Persönlichkeit" per se (wollt ihr mich verarschen? Der Typ geht auf rote Teppiche und "versucht" gut auszusehen. Thats it!) macht der Kalifornierer eine ziemlich schlechte Figur.

Hosen runter: Dark Horses!

Mal ehrlich: Wer so coole Klamotten trägt wie die englische Post-Punk-Wave-Indie-Retro-Future-Pop-Rock-Sensation "Dark Horses", sollte eigentlich nie dazu gezwungen werden, die "Hosen runterzulassen". Meist sind diese Röhrenjeans sowieso viel zu eng und lassen sich eigentlich nur durch einen operativen Eingriff entfernen.

The Tidal Sleep – Vorstellungskraft

Kennt man ja: Bands, deren Mitglieder wohlbehütet aufwachsen, von Papas dickem Bankkonto finanziert werden, Leidenschaft mit Angeberei verwechseln, von unfähigen Feuilleton-Fatzkes an ihre hörige Leserschaft als nächste große Nummer verkauft werden und dann vor der ganzen Welt so tun, als wären sie ein paar Jungs von der Straße oder gramerfüllte, gepeinigte Seelen, deren einziges Ventil die Musik ist. Erbärmlich!

In Flames – Siren Charms

Erst abgöttisch geliebt, dann fallen gelassen wie eine leere Bierdose. Ja, Metaller können so herzlos sein wie ein unbedarfter Moskau-Urlauber, der Organräubern in die Hände fällt. In Flames hat es auch erwischt. Einst schwedisch, aggressiv, melodisch… und zu Beginn der Neunziger mitverantwortlich, dass Melodic Death Metal überhaupt erst erfunden wurde. Ihr wisst schon, die Mucke eben, die jede Metalcore-Band als Haupteinfluss hat ohne es zuzugeben. Könnte ja Kiddies kosten.