Planetarium im Bewerbungsgespräch

Drei Männer. Ein Mädchen. Und oftmals der selbe Arbeitsplatz... Kann das gut gehen? Wir wollen es von den Pop-Azubis von Planetarium wissen......
Planetarium-2017-Im-Bewerbungsgespräch

Drei Männer. Ein Mädchen. Die selbe Branche. Oftmals sogar der selbe Arbeitsplatz… Kann das gut gehen? Wir wollen es von den Pop-Azubis von Planetarium wissen, die konstruktive Arbeit gerne mal für ein Pläuschchen zwischendurch tauschen, neben starkem Bizeps auch noch ein bisschen Teamfähigkeit mitbringen und während der Arbeitszeit am liebsten „Heidschi Bumbeidschi“ singen. Ein Bewerbungsgespräch voll sympathischer Ungereimtheiten.

 

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Ich bin die Band namens Planetarium, habe 4 Köpfe, 3 männlich, 1 weiblich. Ich habe keine multiple Persönlichkeit, sondern ich sehe tatsächlich so aus. Ich stehe im Guiness Buch der Rekorde und habe sogar eine Facebook Seite. Meine größte Leidenschaft ist die Musik und das Schreiben von Songtexten. Ich habe einen Proberaum für den ich viel Geld zahle. Damit sich das auch lohnt verbringe ich dort viel Zeit. Meistens mit Kaffeetrinken. Manchmal bin ich dann aber auch kreativ und gebäre elektronische Soundriesen oder Indie-Pop Zwerge. Achso, das ist mir noch wichtig zu sagen – ich bin total nett….und das mit dem Guiness Buch war vielleicht nicht ganz die Wahrheit.

 

Haben Sie ein Bewerbungsfoto?Planetarium-Band-Foto

 

Warum möchten Sie ausgerechnet in dieser Branche arbeiten?

Ich hab mal gehört dass diese Branche neben einem sicheren Arbeitsplatz und einer guten Rentenperspektive auch geregelte Arbeitszeiten, ein hohes Gehalt, wenig Konkurrenzdruck und massig viel Zeit für nette Pläuschchen mit Kollegen am Kopierer bietet. Da wäre noch meine Frage: Gibt es bei Ihnen Kaffee und Kuchen? (Gerne und mit gutem Gewissen können wir unbegrenzten Zugang zu Bifis (B-Ware) anbieten)

 

Nennen Sie uns Ihre Stärken.

Ich bin zu Viert, einer hat einen starken Bizeps, die anderen sind schlau. Und ich bin total teamfähig.

 

Welcher ist ihr Lieblingsfilm und warum ausgerechnet dieser?

Melancholia von Lars von Trier – weil er melancholisch ist.

 

Wie gehen Sie mit stressigen Situationen um?

Wir singen eine Runde „Heidschi Bumbeidschi“ in grauenhafter Mehrstimmigkeit, um unseren Emotionen freien Lauf zu lassen und nehmen uns danach fest in den Arm. Wenn es ganz stressig ist, singen wir noch ne Runde.

 

Wovor haben Sie am meisten Angst?

Mobbing am Arbeitsplatz, Hass, Unmenschlichkeit, kollektive Dummheit. (Sie kennen unser Unternehmen aber schon sehr gut…)

 

Wie würden Kollegen Sie beschreiben?

Ach das ist ja ein Zufall, gestern hat mich meine Kollegin Anne mit den Worten verabschiedet: „Mensch, Planetarium! Das war ja mal wieder eine sehr erfolgreiche und kreative Sitzung. Es ist so toll mit dir zu arbeiten. Du bist so kreativ und zuverlässig und immer pünktlich. Und obwohl du so gut aussiehst und schon so fame bist, bist du so nett und auf dem Boden geblieben.“

 

Nennen Sie uns eine schwierige Zeit in ihrem Leben und wie Sie damit umgegangen sind?

Wir haben schon ein paar verkorkste Videodrehs hinter uns. Einmal sind wir am frühen Morgen nach Stuttgart gefahren um dort in einem Studio zu drehen. Wir haben stundenlang alles aufgebaut, wurden geschminkt, gestylet, alles war fertig. Als wir anfangen wollten, hat dann unser Kameramann gemerkt, dass die Kamera kaputt war… Also alles wieder eingepackt und nach Hause gefahren. Mitten auf dem Weg ist dann der Auspuff von unserem Auto geplatzt und wir mussten mit 50km/h weiterfahren. Red Bull hat irgendwann auch nicht mehr geholfen, ein kleines Nickerchen aufm Parkplatz dann schon. Wir waren dann irgendwann um 6 in der Früh zu Hause und komplett am Ende. Das war echt hart und gleichzeitig ein sehr lustiges Erlebnis. Jetzt wissen wir auf jeden Fall wie man Videos nicht dreht. Glücklicherweise haben wir es mittlerweile auch geschafft! Für unsere Single „Raus“ haben wir gerade ein Video veröffentlicht.

 

Welche Prominenten hätten Sie gerne als Eltern und warum ausgerechnet diese?

Hermann Hesse und Wolfgang Schäuble – der kann gut mit Finanzen.

 

Was möchten Sie in fünf Jahren erreicht haben?

Eine Gehaltserhöhung. (Mehr Bifis B-Ware?)

 

Warum sollten wir Ihnen die Stelle anbieten?

Ist „WEIL“ eine Antwort oder nicht? Bin mir da immer nicht so ganz sicher. (Definitiv. So sind ja auch schon Präsidenten großer Weltmächte an ihre Positionen gelangt. )

 

Wie beurteilen Sie dieses Gespräch?

Spitzenmäßig

 

Fritzis Mama… Personalerin im Hause Igitt, hat eine Entscheidung getroffen

Sehr geehrte Herren… Und Dame Planetarium,
wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir uns für Sie entschieden haben. Wir möchten Sie herzlich als künftige Leibeigene unseres Unternehmens begrüßen.
Einzelheiten sollten wir in einem weiteren Gespräch (bei einer Bifi B-Ware) klären. Wir erwarten von Ihnen exzessiven Plauschereien am Kopierer und konstruktiven Meetings, die mit einem „Weil“ beschlossen werden. 


Ihr Arbeitsvertrag wird gegenwärtig vorbereitet und Ihnen demnächst per Ponyexpress zugestellt.

Mit freundlichen Grüßen

Mama Fritzi

 

 PLANETARIUM SIND AUF TOUR, BABYS!

Themen
Das Bewerbungsgespräch

Dieser freundliche Bursche schreibt sehr schöne Artikel. Weil er selbst sehr schön ist. Und schöne Dinge sehr mag. Und dieses sehr schöne Mag betreibt... Zudem wäre er sehr gerne kein Einhorn, jedoch sehr wohl ein Musketier. Sehr Paul McCartney hat er auch schon Mal getroffen, kam aber sehr viel zu spät...Cocaine is eben a sehr hell of a drug... Sehr am Ende? Er fängt doch erst an, sehr geehrte Bitch. Schreib mir: flo@igittbaby.de
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Auch feini fein