Hier geht es nicht darum, laut ACAB zu brüllen. Hier geht es um etwas viel Geistreicheres: Weil, wie jetzt erst bekannt wurde, das Landeskriminalamt nicht in der Lage war, den bürgerlichen Namen des Rappers Johnny Mauser herauszufinden, scheiterte es vor Gericht an einer Durchsuchung der Räume seines Labels Audiolith (große Liebe an dieser Stelle von den Babys!). Randbemerkung: Der Name ist binnen einer Sekunde zu ergooglen.

Das ist nicht nur witzig, sondern auch wichtig, denn mehr als ein Mensch in diesem schlauen Internet vermutet hinter dieser Aktion den Versuch, gleich so manch anderen Audiolith-Artist dranzukriegen. Man denke da nur an Feine Sahne Fischfilet, die der Verfassungsschutz ja so gar nicht leiden kann.

Aufhänger für die geplante Durchsuchung war der anonym eingegangene (natürlich, ihr feigen Nazischweine!) Hinweis auf einen von Mausers Texten, in denen er St. Pauli zur nazifreien Zone erklärt. Finden wir gut, posten wir deswegen auch hier:

„Ich mach die Stadt zu ’ner nazifreien Zone, wir haben es satt, Digger, nazifreie Zone, muck‘ besser nicht in der nazifreien Zone, kein Platz für dich in der nazifreien Zone!“

Drankriegen wollte man ihn wegen dem „öffentlichen Aufruf zu Straftaten beziehungsweise Volksverhetzung“. Ist mal wieder klar, aber Freital darf fröhlich den nächsten Pogrom ausrufen? Wir haben uns getäuscht. Hier geht es doch um ACAB!!!