Man muss es ja nicht gleich übertreiben, mit dem Star-werden. Oder vielleicht doch? Topic ist sich da noch nicht so ganz sicher und geht daher in Interviews auch lieber auf Nummer sicher. Ein nettes Kerlchen ist der DJ dennoch… Auch wenn uns faule Babys seine ach so tollen Neujahrsvorsätze etwas auf die Palme bringen.

 

Neues Jahr, alte Scheiße?

Mit mehr Fitness habe ich glücklicherweise schon im letzten Jahr angefangen. Und ich habe es erstaunlicherweise auch erfolgreich durchgezogen. Was ich mir aber für 2017 vorgenommen habe, ist einfach etwas produktiver und ordentlicher zu arbeiten. Und natürlich weiterhin viel Musik machen.

 

Bist Du also ein Freund von Veränderungen?

„Break My Habits“ behandelt inhaltlich genau meine aktuelle Lebenssituation. So vieles ist sich gerade so schnell am Verändern. Das fühlt sich aber gleichzeitig gut und genau richtig an. Veränderung bedeutet für mich Fortschritt. Deshalb ist jetzt die neue Single, in dem ich genau das verarbeite, ganz aktuell.

 

Du machst ja viel bei Insta und Snapchat: Warum muss man heute Social Media-geil sein?

Ich glaube, um sich als Künstler langfristig durchzusetzen, musst du auf den Social Media Plattformen präsent sein. Anders wird man sich heute als Newcomer nicht mehr etablieren. In meinen Anfangsjahren konnte ich nur durch diese Kanäle bestehen und habe mir so eine große Fanbase aufgebaut, die einen enormen Anteil an meinem Erfolg hat.

 
 

„Ich halte den Ball flach!“

 
 

 

Im Video zu „Break My Habits“ geht es ziemlich zur Sache. War das dein erster Raubüberfall, Du Ganove?

Haha {Dies ist ein sehr diabolisches Lachen – das Kommissar Baby}  Ja, es war mein erster Überfall. Bisher hatten alle meine Videos halt eher eine „liebe“ Story. Für „Break My Habits“ wollten wir einfach mal was anderes machen. Passt ja dann auch zum Titel.

 

Bist Du eigentlich noch ein normaler Dude? Schließlich warst Du auch bei den EMAs nominiert.

Das war eine große Ehre für mich. Jetzt läuft meine Musik auf Radiosendern deutschlandweit. Ich spiele auf großen Festivals, wovon ich immer geträumt habe. Aber ich halte den Ball flach, denn ich bin noch kein Steve Aoki, der jetzt 300 Shows im Jahr spielt. Aber das kommt hoffentlich bald.

 

Wie schreibst Du Deine Mucke?

Dazu gibt es leider keine Routine. Sonst wäre es ja auch ganz einfach. Die Zeit, die ich für einen Song brauche, variiert auch immer. Manchmal ist der Song nach 1 bis 2 Tagen durch, manchmal brauche ich Wochen.

 

Warum hast Du Dich dazu entschieden „so richtig“ Mucke zu machen?

Der Auslöser, warum ich angefangen habe, mich für Dance zu interessieren, war das Projekt „Swedish House Mafia“ der schwedischen DJs Axwell, Steve Angello und Sebastian Ingrosso. Ich war damals ein riesen Fan. Ich höre und spiele in meinen Sets „Don’t You Worry Child “ heute noch.

 

Achso ist das also. 2017 ole ole.